Anna-Amalia-Wettbewerb für junge Gitarristen in Weimar
Jessica und Jakob gehören international zu den besten Nachwuchsgitarristen
65 Gitarristen aus 14 Ländern spielten letzte Woche beim renommierten Anna-Amalia-Wettbewerb für junge Gitarristen in Weimar um die begehrten Preise. In der Altersstufe der 14-16 Jährigen gelang es Jessica Kaiser und Jakob Schmidt aus Friedberg, den 1. und den 2. Preis zu gewinnen. Die international besetzte 7-köpfige Jury, bestehend aus Prof. Thomas Müller-Pering (Weimar), Prof. Johannes Monno (Stuttgart), Matthias Kläger (Musikhochschule München), Sofia Kaltchev (Bulgarien), Eugenia Kanthou (Zypern), Maria Isabel Siewers (Argentinien) und Marek Zielinski (Polen) bewertete die Wettbewerbsteilnehmer, die in drei Altersgruppen antraten. Die jungen Musiker spielten im Konzertsaal von Deutschlands bekanntestem Musikgymnasium und Hochbegabtenzentrum ihr 20-minütiges Soloprogramm öffentlich vor.
Jessica Kaiser und Jakob Schmidt, 1. und 2. Preis beim 9. Anna-Amalia-Wettbewerb in Weimar|
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Alle 2 Jahre werden international die größten Talente zum musikalischen Wettstreit nach Weimar geladen. In diesem Jahr gab es in der Altersgruppe der beiden Friedberger aufgrund des besonders hohen Niveaus zwei erste und zwei zweite Preise. Neben Jakob und Jessica konnten sich die polnischen Ausnahmetalente Piotr Przedbora (1. Preis) und Joanna Zawislak (2.Preis) über die Auszeichnungen freuen. Der letztmalige "Jugend musiziert" - Bundessieger Albrecht Bunk aus Sachsen wurde für seinen hervorragenden Vortrag mit einem 3. Preis belohnt.
Für die Jury war neben der technischen Brillianz vor allem die ausserordentliche musikalische Reife der beiden bayerischen Teilnehmer für die Bewertung ausschlaggebend, so der Stuttgarter Gitarrenprofessor Johannes Monno. Für Jakob und Jessica, die in den letzten Jahren neben vielen solistischen Erfolgen auch als Gitarrenduo den 1. Bundespreis bei "Jugend musiziert" errungen haben, ist das Weimarer Ergebnis der bisherige Höhepunkt in ihrer hoffnungsvollen musikalischen Laufbahn. Sie treten dabei in die Fußstapfen ihrer Friedberger Kollegin Isabella Selder, der bei der letzten Durchführung des Wettbewerbs vor zwei Jahren mit dem Erhalt des 2. Preises ähnliches gelungen war.



